Am 30. Januar 1960 wurde der Narrenverein Hattingen im Gasthaus Sonne gegründet. Karl Leiber, der Narrenpräsident, hieß dort etwa 35 Narren und Närrinnen herzlich willkommen.
Und heute? Im Jahr 2000 wurden wir bei einem Freundschaftstreffen in die Narrenvereinigung Hegau-Bodensee aufgenommen und sind seither ein stolzes Mitglied der Landschaft Hegau-Randen.
Die Mädchen Garde des Narrenvereins Hattingen besteht aus 17 Mädchen unterschiedlichen Alters. Ihre Brauchtums- und Showtänze begeistern das Publikum regelmäßig. Während der Fasnetssaison sind ihre Auftritte ein Highlight in Hattingen.
Der Hattinger Narrenrat unterstützt die Vorstandschaft bei wichtigen Entscheidungen und der Umsetzung von Ideen. Durch ihre Zusammenarbeit werden Lösungen gefunden, die den Verein voranbringen.
Die Figur des Zimmermanns repräsentiert das Handwerk und den Stolz auf die handwerklichen Traditionen der Region. Die Zimmerleute spielen eine aktive Rolle in den Umzügen und Veranstaltungen während der Fasnet. Sie sind verantwortlich für das Stellen des Narrenbaums.
Im Jahr 2015 wurde die Kuhgruppe durch die Figur des Treibers erweitert. Die drei Treiber sorgen dafür, dass die Hattinger Kühe zusammenbleiben und alle am Ende des Umzugs ankommen.
Die Gründung der Witthohgeister geht auf eine Urkunde aus dem Jahr 1394 zurück. Ein an dieser Stelle errichteter Grenzstein markiert die Grenzen mehrerer Herrschaftsgebiete. An diesem Stein treffen heute noch die Gemarkungen Tuttlingen, Emmingen, Möhringen und Hattingen aufeinander. Aus einer germanischen Wortschöpfung entstand die Bezeichnung "lachender Stein". Die Gerichtszuständigkeit der Grafschaften endete an diesem Punkt. Halunken versuchten daher, auf der Flucht den lachenden Stein zu erreichen, um einer Verurteilung zu entgehen.
Die Kuhgruppe wurde 1985 ins Leben gerufen. Die Gründung geht auf einen örtlichen Brauch zurück. Das typisch badische Kartenspiel Cego wurde in früheren Jahren von den einheimischen Bauern mit Leidenschaft gespielt. Damit die Bauern am Abend das Spiel nicht unterbrechen mussten, um das Vieh zu versorgen, gaben sie den Tieren am Morgen zum Schluss so viel Futter in die Krippe, dass dieses auch noch für den Abend reichte. Den Mist ließ man bis am nächsten Morgen liegen.
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